Anlässlich des 20. Todestages von Frau Prof. Dr. phil. Marianne Frostig, die im Jahre 1985
während einer Vortragsreise durch Deutschland in Fulda verstarb, besuchte ihr Sohn Tom
Frostig mit seiner Frau Betty im Rahmen seines Aufenthaltes in Hünfeld die Praxis von
Roswitha Deinl.

Tom Frostig informierte sich aktuell über die Möglichkeiten der Anwendung des
Frostig-Konzeptes in der ergotherapeutischen Praxis.
Auch in der therapeutischen Praxis sind PC sowie technische Trainings- und Messgeräte
praktische Hilfen für Kinder und Erwachsene. Roswitha Deinl demonstriert ein modulares
Spektrum an Prüfmitteln, die typische zentrale Wahrnehmungs- und
Automatisierungsstörungen und ihre Symptome aufzeigen, aber auch
Trainingsmöglichkeiten zur Verbesserung anderer wichtiger Hirnfunktionen.
Frau Anita Mader und Tom Frostig folgen gespannt der Bilderabfolge eines
therapeutisch-proffessionellen PC Hirnleistungsprogrammes, das sowohl für Kinder,
Jugendliche als auch für Erwachsene individuell und altersentsprechend über
einstellbare Schwierigkeitsgrade abgestimmt werden kann.

Mit Freude und Überraschung
konnte Tom durch intensiven, fachlichen und informativen Gesprächsaustausch feststellen,
dass über den Tod seiner Mutter hinaus, die grundlegenden Lerninhalte in der von ihr
entwickelten Übungsbehandlungen im Wahrnehmungs- und Bewegungsbereich heute noch in
der Therapiebehandlung von Kindern und Jugendlichen- nach seiner Rückmeldung in
beeindruckender Weise-Anwendung findet.