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Häufig gestellte Fragen

  1. Könnte Ergotherapie nicht täglich über einige Wochen stattfinden z.B. in den Ferien?
  2. Wie lange dauert die Ergotherapie?
  3. Zu Hause kann ich mit meinem Kind auch spielen, wozu also Ergotherapie?
  4. Können Eltern die Ergotherapie unterstützen?
  5. Was können Eltern gezielt zu Hause tun?
  6. Gibt es entsprechende Literatur?
(um nähere Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte auf die einzelnen Fragen)


1. Könnte Ergotherapie nicht täglich über einige Wochen stattfinden (z.B. in den Ferien), um damit die Therapiezeit zu verkürzen?

NEIN.
Jeder Mensch ist ein höchst kompliziertes Netzwerk aus unzählig vielen Nervenbahnen. Veränderungen in einem so komplexen System vorzunehmen bedeutet, dass sich der gesamte Organismus immer an die neu erworbenen Fähigkeiten angleichen muß. Größere Umstrukturierungen brauchen ihre Zeit. Teilfähigkeiten können sicherlich kurzfristig verbessert werden, allerdings besteht die Gefahr darin, dass bei zu wenig Zeit zum "Absetzen" wieder ein Hang zur Rückfälligkeit besteht, oder anders ausgedrückt: wieder zu alten, gewohnten und damit liebgewonnenen Mustern zurückverfallen wird.

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2. Wie lange dauert die Ergotherapie?

Das ist individuell sehr unterschiedlich und kann pauschal nicht festgelegt werden - je nach Ausprägung der Störung zwischen einem halben Jahr und 2 und mehreren Jahren.

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3. Zu Hause kann ich mit meinem Kind auch spielen, wozu also Ergotherapie?

Natürlich ist es wichtig und sinnvoll, viel mit Ihrem Kind zu spielen und es dadurch in seiner Entwicklung zu fördern. Allerdings sind Ergotherapeuten darin geschult, für ganz bestimmte Störungen ganz bestimmte Materialien einzusetzen, die größtmögliche Erfolge versprechen.
In einer therapeutischen Praxis gibt es ein so zahlreiches Angebot an Spielmöglichkeiten, das sicherlich nicht von einem Einzelhaushalt anzubieten ist. Sehr unterschiedliches Spielmaterial ermöglicht es dem Kind, Fertigkeiten durch sehr unterschiedliche Tätigkeiten vernetzter zu erlernen, auszubauen und in seine Gesamtpersönlichkeit zu integrieren.

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4. Können Eltern die Therapie unterstützen?

JA, das ist sogar sehr wichtig.
Sie sollten im aktiven Austausch mit dem Therapeuten treten , ihre Erwartungen besprechen und die Therapieziele mitgestalten. Eltern sollten den Therapeuten ihre Beobachtungen (positive und negative) immer wieder mitteilen. Erreichte Teilerfolge sollten sie bei ihren Kindern weiterhin fördern und somit zur Stabilisierung beitragen. Erfolge bzw. Veränderungen sollten sie bewußt erkennen und in künftiges Verhalten und den Umgang mit ihren Kinden einfließen lassen.
Und nicht zu vergessen: Eine regelmäßige, ernstgenommene Teilnahme des Kindes an der Therapie führt zu schnelleren, umfassenderen Erfolgen.

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5. Was können Eltern gezielt zu Hause tun?

Grundsätzlich gilt: die in der Therapie angestrebten Ziele sollten auch so weit wie möglich in das Alltagsgeschehen des Kindes mit einfließen. Je umfangreicher die Förderung, desto besser für den Therapieerfolg. Spezielle und konkrete Übungen bzw. Fördermöglichkeiten sind vom Störungsbild jedes Kindes individuell abhängig - bitte mit dem Therapeuten besprechen.

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6. Gibt es entsprechende Literatur?

JA.
Da die Auswahl zum Thema Ergotherapie riesengroß ist, fragen Sie bitte uns Therapeuten nach geeigneter, für die Situation zutreffender Literatur. Wir beraten Sie gern.

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