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Häufig gestellte Fragen
- Könnte Ergotherapie nicht täglich über einige Wochen stattfinden z.B. in den Ferien?
- Wie lange dauert die Ergotherapie?
- Zu Hause kann ich mit meinem Kind auch spielen, wozu also Ergotherapie?
- Können Eltern die Ergotherapie unterstützen?
- Was können Eltern gezielt zu Hause tun?
- Gibt es entsprechende Literatur?
(um nähere Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte auf die einzelnen Fragen)
NEIN.
Jeder Mensch ist ein höchst kompliziertes Netzwerk aus unzählig vielen
Nervenbahnen. Veränderungen in einem so komplexen System vorzunehmen bedeutet,
dass sich der gesamte Organismus immer an die neu erworbenen Fähigkeiten
angleichen muß. Größere Umstrukturierungen brauchen ihre Zeit.
Teilfähigkeiten können sicherlich kurzfristig verbessert werden,
allerdings besteht die Gefahr darin, dass bei zu wenig Zeit zum "Absetzen" wieder
ein Hang zur Rückfälligkeit besteht, oder anders ausgedrückt: wieder
zu alten, gewohnten und damit liebgewonnenen Mustern zurückverfallen wird.
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Das ist individuell sehr unterschiedlich und kann pauschal nicht festgelegt werden -
je nach Ausprägung der Störung zwischen einem halben Jahr und 2 und
mehreren Jahren.
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Natürlich ist es wichtig und sinnvoll, viel mit Ihrem Kind zu spielen und es
dadurch in seiner Entwicklung zu fördern. Allerdings sind Ergotherapeuten
darin geschult, für ganz bestimmte Störungen ganz bestimmte Materialien
einzusetzen, die größtmögliche Erfolge versprechen.
In einer therapeutischen Praxis gibt es ein so zahlreiches Angebot an
Spielmöglichkeiten, das sicherlich nicht von einem Einzelhaushalt
anzubieten ist. Sehr unterschiedliches Spielmaterial ermöglicht es dem Kind,
Fertigkeiten durch sehr unterschiedliche Tätigkeiten vernetzter zu erlernen,
auszubauen und in seine Gesamtpersönlichkeit zu integrieren.
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JA, das ist sogar sehr wichtig.
Sie sollten im aktiven Austausch mit dem Therapeuten treten , ihre Erwartungen
besprechen und die Therapieziele mitgestalten. Eltern sollten den Therapeuten ihre
Beobachtungen (positive und negative) immer wieder mitteilen. Erreichte Teilerfolge
sollten sie bei ihren Kindern weiterhin fördern und somit zur Stabilisierung
beitragen. Erfolge bzw. Veränderungen sollten sie bewußt erkennen und in
künftiges Verhalten und den Umgang mit ihren Kinden einfließen lassen.
Und nicht zu vergessen: Eine regelmäßige, ernstgenommene Teilnahme des
Kindes an der Therapie führt zu schnelleren, umfassenderen Erfolgen.
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Grundsätzlich gilt: die in der Therapie angestrebten Ziele sollten auch so weit
wie möglich in das Alltagsgeschehen des Kindes mit einfließen. Je umfangreicher
die Förderung, desto besser für den Therapieerfolg. Spezielle und konkrete Übungen
bzw. Fördermöglichkeiten sind vom Störungsbild jedes Kindes individuell abhängig -
bitte mit dem Therapeuten besprechen.
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JA.
Da die Auswahl zum Thema Ergotherapie riesengroß ist, fragen Sie bitte uns Therapeuten
nach geeigneter, für die Situation zutreffender Literatur. Wir beraten Sie gern.
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