Psychisch- funktionelle- Behandlung


Zu allen Behandlungsangeboten bieten wir Beratungsgespräche für Angehörige.

 

Wir behandeln und begleiten Patienten aller Altersstufen mit psychotischen, neurotischen und psychosomatischen Störungen. Dazu gehören u.a. folgende Krankheitsbilder:

  • Angststörungen
  • Suchterkrankungen
  • Essstörungen
  • Depression
  • Schmerzen
  • Neurosen
  • psychosomatische Störungsbilder ( z.B. Neurodermitis, Schlafstörungen )
  • Demenzerkrankungen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

                Wir bieten gerne für Angehörige Beratungsgespräche an

Behandlungsmethoden/angebote im Bereich Psychiatrie:

  • iEMDR-Traumatherapie nach Dr. Inge Grell
  • Körperzentrierte Psychotherapie 
  • kreative Psychotherapie nach Prof. Dr.  Norbert Groddeck
  • Atemzentrierte Psychotherapie nach RR Pleske
  • Biofeedback
  • Autogenes Training
  • Schulung der Wahrnehmung mit allen Sinnen
  • NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren)
  • Hirnleistungstraining (HLT), u. a. Cogpack
  • kognitive Übungsbehandlung bei Hirnleistungsdefiziten
  • handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten
  • Gesprächstherapie ( C.Rogers )
  • Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) Training 

Die Therapie findet je nach Indikation als Einzel- oder Gruppenbehandlung statt.

iEMDR-Traumatherapie

 

i= integratives E= Eye M= Movement D= Desensititization R = Reprozessing

 

Neben den konventionellen EMDR Protokollen beinhaltet iEMDR, Vorgehensweisen aus dem Neurolinguistischem Programmieren (NLP), dem Neuroimaginativen Gestalten (NIG), der formalen spirituellen Therapie (FST), Systemischen Strukturaufstellung (SYST) sowie kreativen Ressourcen Einwebtechniken (KRET).

Bewältigungsverarbeitung über die EMDR-Methode ist nicht nur ein effizientes Vorgehen bei PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörungen), sondern auch ausgesprochen wirksam und unterstützend bei der Verarbeitung von:

  • Angst und Ängsten allgemein
  • Alkoholismus
  • Trauer
  • Schmerzen
  • Phobien und Traumatas
  • einschränkenden , auffälligen Verhaltensweisen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Langzeitstudien belegen, dass dieses Verfahren schneller und besser wirkt als andere bekannte Therapiekonzepte.

Im Juli 2007 wurde durch die Bundesärztekammer festgestellt, dass die EMDR-Methode bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als wissenschaftlich anerkannt werden kann (Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie vom 06.07.2006).

EMDR ist nich nur ein sehr effizientes Vorgehen bei PTBS, sondern auch ausgesprochen wirksam und unterstützend bei der Verarbeitung von Ängsten, Schmerzen, Phobien, Trauer und einschränkenden Verhaltensweisen.

Kreative Psychotherapie

Die kreative Psychotherapie ist eine Weiterentwicklung der Klientenzentrierten  Kunsttherapie, die seit 1989 im Ausbildungsinstitut AKT-Siegen gelehrt wird.

Grundlagen der kreativen Psychotherapie sind:

  • Die Klient-zentrierte Psychotherapie des amerikanischen Psychologen
     Carl. R. Rogers (1902-1987)

  • Deren Weiterentwicklung durch Eugene Gendlins Focusing-Konzept

  • Das Konzept des „Flow-Erlebens“ des Kreativitätsforschers Mihály
      Csikszentmihályi

  • Die Integration verschiedener erlebenszentrierten Verfahren aus der
      humanistischen Psychotherapie

  • Erweiterungen durch hypno-systemische und lösungsorientierte Verfahren. 

          

Um die Ressourcen von Kreativität, spielerischer Freude, Euphorie und Urheberstolz für einen Heilungs- und Veränderungsprozess zu nutzen, müssen sich weder der Klient noch der Psychotherapeut als Künstler verstehen. Es geht vor allem darum, etwas von dem inneren Erleben sichtbar zu machen, es kreativ zu konkretisieren und es spielerisch zu einer symbolisierenden Gestalt (Bild, Plastik etc.) werden zu lassen. Diese kann dann weiter psychotherapeutisch betrachtet, erkundet und erforscht werden. In dieser Art der Arbeit gibt es fließende Übergänge zu und viele Schnittmengen mit kreativen Methoden der systemischen Aufstellungsarbeit.

Die Kreative Psychotherapie erweitert das klassische Setting und Instrumentarium der Verbaltherapien. Sie ermuntert Klienten dazu, ihre Themen in einem kreativen Gestaltungsprozess aktiv-handelnd zu symbolisieren. Spontane Ausdrucksformen wie das Malen, Plastizieren, Collagieren, Schreiben, usw. können ergänzend zum Sprechen, als Wege zu einer intensiven Selbstexploration erschlossen werden.

 Was ist atemzentrierte Psychotherapie, therapeutisches Atmen?

 

Therapeutisches Atmen - holotropisches Atmen- ist eine ganzheitliche Methode, löst Blocken über den Körper und bezieht gleichzeitig Psyche, Geist und Seele mit ein. Erweitert das Bewusstsein. Eine Methode intensivierter Atmung (kontrollierte Hyperventilation), die eine gezielte Technik des Atmens erfordert. Dadurch wird der Körper mit den Gefühlen, der Psyche und Seele verbunden. Aktuelle Probleme werden in einem größeren Zusammenhang erkannt. Über den Atem kann gezielt auf Körper und Psyche eingewirkt werden. Eine Heilung umfaßt die ganze Lebenssituation. Das Ziel ist Klarheit, Lebensenergie und Freude für den Alltag gewinnen. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Wiederfinden der eigenen Liebesfähigkeit. Diese Liebe wird als so tief und befriedigend empfunden, dass sie universal alles umfaßt : die Natur, unsere Eltern, Partner, Freunde, Kinder...
Energetische, muskuläre und psychische Blockaden, die unseren freien Energiefluß behindern, spiegeln sich in unserer Atmung und können durch therapeutisches Atmen gelöst werden. Dabei wird der Patient unterstützt, um Lösungsmöglichkeiten und brachliegendes Potential zu entwickeln. Atemzentrierte Psychotherapie heißt, mit Hilfe der eigenen Atmung die Selbstheilungs- und Wachstumskräfte von Körper und Seele zu fördern. Unser Atem ist das Bindeglied zwischen Körper und Seele. Alle seelischen Vorgänge, alle Gefühlsregungen und Blockaden spiegeln sich in unserer Atmung wider. Atemzentrierte Psychotherapie ist sehr kraftvoll, weil sie einen direkten Zugang zu verborgenen Energiequellen des Menschen eröffnet. Diese Quellen sind über sprechen oder über den Verstand nicht zu erreichen.

 

Das Besondere an der atemzentrierten Psychotherapie ist die Kombination von gezielter Arbeit mit der Atmung und den Interventionen moderner und kreativer Psychotherapie. Der Schwerpunkt dieser Methode liegt darüber hinaus in der Integration der tiefen Selbsterfahrungen in den Alltag. Menschen gelangen so zu dauerhaften positiven Veränderungen in ihrem täglichen Leben.

 

Ich habe während meiner atemzentrierten - Psychotherapieausbildung, über diese Methode, meine damalige Nikotinabhängigkeit loslassen können und das erfreulicherweise bis zum heutigen Tag. Dennoch kann eine Methode nur dann langfristig Erfolg haben, wenn der aufrichtige Wunsch und Wille  zur Veränderung, Weiterentwicklung, des Loslassens unerwünschter Verhaltensweisen, Transformation vorhanden ist - und die Bereitschaft zum "aktiven Handeln" konsequent diszipliniert, umgesetzt wird. 

 

Therapeutisches Atmen kann in Einzelsitzungen und in Gruppen durchgeführt werden.